BrainMind, Version 5.0
29. Dezember 2004
Während sich in einem der letzten SPIEGEL des Jahres 2004 der Neurobiologe Gerhard Roth und Moraltheologe Eberhard Schockenhoff über Zweifel an der Entscheidungsfreiheit des Menschen stritten, philosophiert Zach Lynch lieber über Neuroästhetik, Neuroökonomie, Neurotechnologie und “mental health as the ultimate business weapon.” Dazwischen liegen Welten.
Als Geschäftsführer von NeuroInsights (defining the Neurotechnology Industry) und Direktor des Neuroscience Institute, eine Art gemeinnütziger Neuro ThinkTank, operiert Zach an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Ethik, entwirft entsprechende Szenarien und untersucht mögliche Konsequenzen der schleichenden Neurolisierung von Politik und Wirtschaft. Anspieltip: Overview of Our Emerging Neurosociety
Mental health as the ultimate business weapon
Beste Infoquelle, um neurotechnisch auf dem Laufenden zu sein: Sein Blog auf Corante, “a leading news and business intelligence service on technology and science that’s read by many of the sector’s top entrepreneurs, executives, funders, followers and thinkers.” Glaubhaft, bei der Qualität der Beiträge.
Blogger Zach Lynch wäre kein Amerikaner, würde er nicht pragmatisch Fragen des impliziten Drang des Gehirns zur Transformation mit einbeziehen und ständig entsprechende Artikel über Emoceuticles und Neurodevices einstellen: Brain/Mind, Version 5.0.
Top Ten Trends for 2005
28. Dezember 2004
Die zehn Top Trends aus dem amerikanischen Red Herring Magazine, darunter interessante Schlaglichter auf aktelle Entwicklungen aus Mikroenergie, Krisenmanagement, den Tode der Distanz durch VoIP, den Quell ewiger Jugend und … klar eine der fundierteren Trendanalysen für das Neue Jahr.
Fast Company 12/2004: The Creativity issue
23. Dezember 2004
Fast Company, innovatives US Businessmagazin, ist mit seiner Dezemberausgabe wieder einmal die entscheidende Flipperlänge voraus: Creativity, the next big thing! Und wenn Sie es nicht mehr bis zum nächsten Kiosk schaffen sollten: Die meisten Artikel sind online frei verfügbar (allerdings ohne Illustrationen, es lohnt sich also, die Printausgabe zu besorgen). Anspieltips: “The 6 Myths Of Creativity - A new study will change how you generate ideas” und “The Fabric of Creativity - At W.L. Gore, innovation is more than skin deep: The culture is as imaginative as the products
TRAINING AG sieht Wachstumschancen mit Blended Learning
22. Dezember 2004
Deutschland hinkt in puncto Weiterbildung seinen europäischen Nachbarn weit hinter her. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Forrester Research Institut im Auftrag von IBM durchgeführt hat, und über die die Financial Times Deutschland berichtet. Im Rahmen dieser Studie wurden 255 Firmen in Frankreich, Deutschland, Italien, Skandinavien, Spanien und Großbritannien befragt. Nur 36 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben danach überhaupt ein Weiterbildungsprogramm, das auf die speziellen Bedürfnisse des Unternehmens und der Mitarbeiter zugeschnitten ist. Zum Vergleich: In Großbritannien verfügen 87 Prozent der Firmen über ein solches Programm, in Frankreich immerhin 78 Prozent.
Beim Einsatz von E-Learning schneidet Deutschland mit 36% Nutzung unter den befragten Ländern am schlechtesten ab.
„Dieses Ergebnis bestätigt unsere Wachstumserwartungen für den Trainingsmarkt“, sagt Klaus Löper, Vorstand der WBS TRAINING AG. „Wir sind überzeugt, dass die Weiterbildung in Deutschland in den nächsten Jahren europäisches Niveau erreichen wird und wollen an diesem Prozess kräftig partizipieren. Blended Learning wird dabei eine herausragende Rolle spielen.“
Neurogaming
11. Dezember 2004
The Wild Devine ist ein Computerspiel jenseits von Ballermann und jump & run. Es verbindet Biofeedback mit archaisch-mythischen Szenarien, phantastische Oberflächen mit deep insights. Und wie man sprachlich leicht sehen kann, kommt es aus den USA. Es steht für die immer populäreren Neurogames, die seit einier Zeit an der Schnittstelle von Therapie und Unterhaltung entstehen. Firmen wie Epoch Innovation und Forscher wie Dr. Sophia Vinogradov von der UCSF entwickeln immer neue spielerisch-therapeutische Werkzeuge, die gegen Schreib/Leseschwäche bis zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt werden. Einiges basiert davon auf den jahrelangen Erfahrungen der Neurofeedback-Szene in den USA, die bereits in den Achtzigern begannen, komplexere visuelle Feedbacksschleifen zu entwickeln und das nervtötende beep-beep der ersten Biofeedback-Generation ablöste. Üblicher Frühwarn-Indikator: Das venture capital fliesst bereits fleissig in diesen spannenden Sektor: Stay tuned!
New Yorker SuperSiesta: METRONAP
10. Dezember 2004
Halten Sie sofort nach einem Sofa Ausschau, wenn Sie diese Zeilen lesen (besonders zwischen 14 und 16 Uhr)! Schliesslich ist ein Nickerchen um diese Zeit erholsamer als der Nachtschlaf. Denn unsere Körpertemperatur steigt zwischen 14 und 16 Uhr an, der Mensch läuft heiß und macht schlapp. Vor diesem Hintergrund sind sich südländische Lebensart und moderne Wissenschaft einig: Die Siesta sorgt für geistige und körperliche Erfrischung, die Zukunft gehört der Runderneuerung durch Mini-Meditation. Auch in New York. Sowieso:
Denn dort warten edel gestylte Metronaps auf aufgeweckte Mittagsschläfer und für 300 Dollar kann man die Edel-Liegen auch leasen. Ich würde sofort zuschlagen, die beste Investition in Sachen Kreativität und Innovationsbereischaft! Mal sehen, wann die Metronaps nach Deutschland kommen … Wo war nochmal Ihr Sofa?
Was ist Podcasting ?
7. Dezember 2004
Was ist Podcasting? Die “amtliche” Definition aus Wikipedia: Podcasting ist das Erstellen und Verteilen von diskreten, herunterladbaren Mediendateien. Typischerweise werden MP3-Dateien auf einem Computer hergestellt und dann auf einen Webserver im Internet veröffentlicht. Mittels einer Weblogsoftware wird ein RSS 2.0 Feed mit sogenannten “enclosure tags” immer dann aktualisiert, wenn eine neue Datei veröffentlicht wird.
Mit speziellen RSS-Aggregatoren (Podcasting-Clients) können Nutzer diese RSS-Feeds abonnieren. Der Podcasting-Client lädt automatisch die in den “enclosures” verlinkten Mediendateien herunter und legt sie z.B. auf einem MP3-Player ab, auf dem er auch einen Playlisteneintrag erstellt.
Der Begriff “podcasting” kommt vom englischen Wort “broadcasting” (etwa: “Senden” o.a. “Rundfunk”) und dem weit verbreiteten MP3-Player iPod. Podcasting basiert auf einer Idee von Adam Curry. Es ist etwa seit September 2004 im Internet verbreitet.
Weblinks
* Podcast.de (http://www.podcast.de/)
Das deutsch-sprachige Podcast-Portal
* iPodcast.de (http://www.ipodcast.de/)
Vezeichnis deutscher Podcasting Feeds
* podcasten.net (http://www.podcasten.net)
Das deutsche Podcasting-Community Forum
* Deutsche Einführung in Podcasting (http://www.roell.net/weblog/archiv/2004/10/09/was_ist_podcasting.shtmlwww.roell.net)
* iPodder (http://www.ipodder.org/)
(Podcasting Client-Software)
* PodCasters.org (http://www.podcasters.org/)
Portal zu Podcasting
* Podcast.net (http://www.podcast.net/)
Liste von Podcasting RSS-Feeds.
College Life 2.0
7. Dezember 2004
Die Universität von Duke hat eine halbe Million Dollar in ein iPod-Programm investiert. Eine Menge Geld (für deutsche Universitäten)! Ziel war es, den Sprachunterricht mit den schnuffeligen MP3 Playern neu zu gestalten. Wie der ROI zu bewerten ist und warum sie und die Schüler davon begeistert sind, lesen Sie in der aktuellen Newsweek Ausgabe.
Design einer Webseite steht für Glaubwürdigkeit
6. Dezember 2004
Die Forschungsgruppe am “Stanford Web Credibility Research” hat gerde einen Report veröffentlicht, der mal wieder zeigt, wie Surfer ticken: Offensichtlich sehen 46,1% der Befragten im Design den wichtigsten Hinweis auf die Vertrauenswürdigkeit eines Anbieters. Das Informationsdesign kommt mit nur 28,5% auf Platz zwei.
Erde - european rural development
5. Dezember 2004
ERDE steht für european rural development by means of educational activities. Ziel ist es, gemeinsame Inhalte und Methoden für zukunftsgerichtete Bildungs- und Kommunikationsstrukturen im ländlichen Raum zu entwickeln. An dieser Lernpartnerschaft sind sehr heterogene Institutionen beteiligt, die verschiedene Arbeitsfelder wie Regionalentwicklung, regionale Bildungsarbeit, Forschung und IKT als auch breite Themenfelder wie kulturelles Erbe, Bildung, Ökologie, Wirtschaft abdecken. Dadurch wird es möglich, thematisch übergreifende Modelle und institutionelle Formen zu besprechen und gute Erfahrungen auszutauschen. Besonders wichtig sind auch unterschiedliche nationale Traditionen und die Einbeziehung osteuropäischer Erfahrungen.















