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Behind the Scene with the Most Provocative Thinkers

14. Januar 2005

Integral Naked ist eine Radiostation, (digitale) Avantgardgallerie, Meeting Point und Forum für “provokative Denker”. Zahlreiche Audio- und Videointerviews, oft von Ken Wilber geführt, interessante Gesprächspartner aus der Brain/Mind-Szene, auch Esoterisches, aber nie platt oder niveaulos, im Gegenteil! Das multimedial-kommunikative Konzept ist zukunftsweisend, der monatliche Beitrag von 10 Dollar gut angelegt. Etwas ähnliches wünsche ich mir auch für den deutschsprachigen Bereich!

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Doug Rushkoff und die zweite Renaissaince

14. Januar 2005

Douglas Rushkoff ist Autor, Journalist (New York Times, Guardian, Esquire, Time), U.N.-Berater in Medien-Fragen und Professor an der University of New York und Dozent in Harvard. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Medien, Jugfendkultur und Computern und dem Cyberspace (”Cyberia ist der Ort, an den sich ein Geschäftsmann während eines Telefongesprächs begibt, der Ort, den ein schamanischer Krieger erreicht, wenn er seinen Körper verläßt, und der Ort, den ein Acid-House-Tänzer betritt, wenn er die Seligkeit einer Techno-Acid-Trance spürt. Cyberia ist der Ort, auf den die mystischen Lehren jeder Religion, die theoretischen Diskurse jeder Wissenschaft und die wildesten Spekulationen jeder Vorstellungskraft abzielen …”).

Auf der POP!TECH 2004 hielt er einen seiner berüchtigten Vortrag über die Gegenwart als “zweite Renaissaince”, der mich bei meinen täglichen Podcast-Spaziergängen bereits mehrmals faszi- und inspirierte. Klare Empfehlung: Downloaden und anhören, drei Sterne für!

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Wörter der Jahre 2004 und 2005

9. Januar 2005

Nachdem die amerikanischen Wörterbuch-Verleger BLOGS als das Wort des Jahres 2004 kürten, konterte Technology Review (MIT´s Magazine for Innovation) für 2005 mit PODCASTING. Aufmerksame Leser des Edu.blogs werden den feinjustierten, hauseigenen Trendradar zu schätzen wissen …

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Thinking ahead: Transhuman

2. Januar 2005

Der 1952 in Chicago geborene Professor für Politikwissenschaft, Autor und Berater des US-Präsidenten, Francis Fukuyama, sorgt mit Thesen und Büchern wie “The End Of History and The Last Man” immer wieder für Aufmerksamkeit und reges Medieninteresse. Bei einer Umfrage zur Jahresende unter führenden US-Intelektuellen im Auftrag der Zeitschrift “Foreign Policy” warf er einen neuen Begriff in die Debatte: den Transhumanismus.

“Transhumanism might be described as the technology of advanced individual enhancement … Sample transhumanist apps could include cell phone implants (which would allow virtual telepathy), memory backups and augmenters, thought recorders, reflex accelerators, collaborative consciousness (whiteboarding in the brain), and a very long list of thought-controlled actuators. Ultimately, the technology could extend to the uploading and downloading of entire minds in and out of host bodies, providing a self-consciousness that, theoretically, would have no definitive nor necessary end. That is, immortality, of a sort.”

Unter Transhumanismus versteht Fukuyama in erster Linie neurobiologische Schnittstellen und Implantate, den amerikanischen Traum einer klinisch sauberen, technisch-elektronischen Transformation des Menschen. Sein letztes Buch, “Our Posthuman Future: Consequences of the Biotechnology Revolution”, widmete er bereits den Pionieren dieser jungen Zunft, die neben interessanten Ideen und vollmundigen Versprechungen nicht viel zu bieten hat, dafür aber bereits jede Menge venture capital anzieht. Sie versprechen sich einen schnellen ROI mit Blick auf HighTech Medizin und

Befremdlich, dass die zweite neurotechnische Revolution den psychologischen Dimensionen erstaunlich wenig, börsentechnischen Problemen und Fragen der Neurosecurity von CEO´s umso mehr Platz einräumt. Mehr Speicher, weniger Weisheit: Die Börse wird ihn dafür lieben.

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