Scientists ‘read minds’ with brain scans
7. Mai 2005
Neuroscience might never lead marketers to discover the brain’s ‘buy button’ but scientists at the University College London claimed this week to have taken the first steps towards building a “mind-reading device”.
Using functional magnetic resonance imaging (fMRI) scanners, the UCL team discovered they could use brief recordings of brain activity to predict which of two objects volunteers were viewing – with 80% accuracy.
iPodder.org Educational Directory Updated
7. Mai 2005
I took some time last night to process the backlog of new educational podcast notifications. I added 16 new podcasts to the iPodder.org Educational category - including a new General Education category for stuff that just doesn’t fit into K-12 or Higher Education. There are now 31 education-related podcasts listed. And it’s growing every week, it seems…
Consumer made IPod Video
7. Mai 2005
Nachtrag consumer made: George Masters, Lehrer, produzierte als eingefleischter Apple-Fan seinen eigenen iPod Clip. 50.000 mal wurde der Spot inzwischen abgerufen, viel Lob, wenig Kohle, doch selbst die Traffic-Kosten trägt Masters klaglos, denn: “I did it for fun, I love motion graphics and I like creating visuals. I know there are people who could pay me for my hobby, but I wanted to do this because I love Apple and I wanted to do a topic that was fun. Getting paid for an ad for glue guns wouldn’t be as exciting.”
iPod Video von George Masters
Freie, intelligente Radios
7. Mai 2005

Indy, Indiscover und iRate Radio sind Open Source Radios mit eigenem Player (siehe Photo), die ausschliesslich freie (creative commons) Musik spielen. Alle drei bauen auf das Feedback ihrer Hörer, die eine Bewertung nach jedem Song abgeben (sollen). Daraus ergibt sich drittens mit der Zeit ein softwaregesteuertes Geschmacksprofil, das mit anderen, ähnlichen, verglichen und interpoliert wird. Am Ende steht dann eine immer “individuellere” Musikauswahl - und ein Stück praktischer Lebenshilfe: “Let Indy help you find your place in the collective conciousness as you help other people find theirs.”
Mit Indy hatte ich eine Menge Spass, die Interaktion baut auf Genres auf, klicke ich eine Bewertung, springt der Song nach einer Sekunde zum nächsten, viel US Indie-Rock, aber auch Klassik, World, Rap, HipHop und Folk: Spannend.iRate basiert auf einer Java Application, klingt theoretisch gut, bereitete aber in der Praxis Probleme, Indiscover kommt ohne Wertung weg.
Alles in allem ein interessanter Ansatz: Zum einen das auf auf creative commons Tracks basierende Radiokonzept, zum andern die intelligente Software (siehe unten). Und drittens hab ich Musik gehört, die mir sonst kaum zu Ohr gekommen wäre …
Die Software dahinter
Collaborative Filtering Research Papers
Remixing Culture: Consumer-Made
6. Mai 2005

Die Spürnasen von Trendwatching illustrieren in ihrem aktuellen Newsletter den Trend zu “custom made” Anzeigen, TV- und Videospots - bis in die Produktgestaltung. Der Newsletter glänzt global gut aufgestellt durch die zahlreichen Beispiele, Links und Fotos, Claims und Videobeiträge. Ergänzend dazu die Posts “Your on 24/7 Reality Show” und “Das Web und die neuen TV-Formate” in diesem Blog. Dahinter steht die immer leistungsfähigere Hard- und Software, plus omnipräsente Breitbandzugänge. Diese Melange verändert grundlegend die Medien und den Medienkonsum und die Art und Weise, wie creative customers (Economist) und Unternehmen in Zukunft kommunizieren.
Weitere Artikel zu diesem Thema
Internet TV Age Is Dawning, but Who Will Watch?
Search engines, startup media sites dream of becoming video hubs
TV’s future down the phone line
Boston techies envision TV’s on-demand future
12.000 Jahre alte Wüstenpflanze entdeckt
6. Mai 2005

Der Creosote Bush ist eine typische Wüstenpflanze, die sich gestrüppartig über grosse Teile Nordamerikas ausgebreitet hat. Eins dieser Buschcluster (in der Mojave Wüste) soll 11.700 Jahre alt sein. Was für ein Zeitgefühl hat sie wohl entwickelt, diese Pflanze, und was hat sie schon alles gesehen?
Das Ising-Modell und die Macht der Nachahmung
6. Mai 2005
Microsoft, kurz vor der Einführung des neuen Betriebssystems Longhorn, will rund 20 ausgesuchten Bloggern Vorabversionen zur Verfügung stellen. Redmonton verspricht sich davon ein positives Klima, ausserdem, so Microsoft-Entwickler Robert Scoble “werden sie uns sagen, wo wir uns verzetteln und was wir gut machen. Sie werden ein wichtiges Element bei der Entwicklung von Longhorn sei”.
Die öffentliche Meinung auf dem Schirm haben nicht nur Politik und Werbung, auch zahlreiche andere gesellschaftliche Kräfte sind an der Steuerung selbstbezüglicher Dynamik und einem tieferen Verständnis verstärkender Rückkopplungsschleifen interessiert: Der abrupte Meinungsumschwung der Öffentlichkeit, die plötzliche Panik an der Börse, oder die sprunghafte Verbreitung neuer Technologien - welche verborgenen Muster stecken dahinter und wie lässt sich die Dynamik von “Trends, Moden oder Blasen” steuern, bzw. nutzen?
Immer wieder werden naturwissenschaftliche Theorien zur Erklärung komplexer biologischer und gesellschaftlicher Prozesse herangezogen. So war es mit den dissipativen Strukturen (Prigogine), morphischen Feldern (Sheldrake), mit Fuzzy Logic (Lofti Zadeh), den Memen (Richard Dawkins) und Mandelbrot-Mengen.
Mit einem neuen Ansatz, so Florian Rötzer in Telepolis “sind nun die Physiker Quentin Michard von der Ecole supérieure de physique et de chimie industrielles in Paris und Jean-Philippe Bouchaud vom Commissariat à l’énergie atomique in Saclay gestoßen, wie sie in Theory of collective opinion shifts: from smooth trends to abrupt swings schreiben. Ihr Ausgangspunkt gleicht dem Ansatz der Memetik, auf die aber nicht Bezug genommen wird. Ein Verhalten oder eine Einstellung breitet sich durch Nachahmung aus. Das setzt eine direkte oder mediale Wahrnehmung voraus, die dann so ansteckend oder beeindruckend ist, dass das Wahrgenommene übernommen oder zumindest der Wunsch nach etwas ausgelöst wird.”
Mehr über kollektive Mechanismen, das globale Gehirn, spontane Magnetisierung und das Ising-Modell in der Vatertagsausgabe von Telepolis.
Your on 24/7 Reality Show
5. Mai 2005

IAM ist “persistent video recording from the creator’s viewpoint
published to the web in a layered/drill-down user interface using community feedback to filter created content”.
Am 6. Mai startet der Kunst- ud Informatikstudent Tripp Millican seine ganz persönliche Big Brother Show. Er dokumentiert sich und sein Leben 24 Stunden täglich via Video und nutzt sämtliche Möglichkeiten vom begleitenden ResearchBlog über das kostenlose Yahoo-Video-Storage bis Flickr, um die Aufnahmen zu speichern, kommentieren und zu publizieren. Und auch an den User ist gedacht: Ihm werden zahlreiche Möglichkeiten zur Interaktion geboten, die Daten individuell zu präsentieren und an dem Projekt teilzunehmen. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns das Internet als omnipräsenter Datenraum in der nächsten Zeit noch alles bietet.
Bitty, der Browser im Browser
2. Mai 2005
Das ist Bitty, der Browser im Browser. Dieser hier zeigt die edu.tainment Webseite, Sie können aber auch beliebige andere Applikationen, auch Gebrauchsanweisungen, Playlists usw. damit illustrieren: Feine Sache!
Die Welt im Detail: World Wind
1. Mai 2005
Die NASA stellt Interessenten kostenlos eine PC-Version von World Wind zur Verfügung, mit der Sie (mehrere Satelliten machen es möglich) jeden Winkel der Erde von oben betrachten können und sogar Details ranzoomen können: Erdkunde 2005!















