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Das Web und die neuen TV-Formate

1. Mai 2005

Surfer mit einem Breitbandzugang verbringen deutlich mehr Zeit am PC, was ihr Medienverhalten deutlich verändert. Beispiel MP3 Player: 15% der Surfer haben einen MP3 Player (verglichen mit 4% der Nichtsurfer), 23% der Breitbandler haben einen (verglichen mit 9 % der Modembenutzer) und 31% derjenigen, die sowohl zuhause wie auch am Arbeitsplatz einen Breitbandzugang haben, haben auch einen iPod, den sie mit Audiobeiträgen aus dem Netz füttern.

Von Audio zu Video ist es nur ein kleiner Sprung, eine zwangsläufige medienevolutionäre Entwicklung. Entsprechend sind zahlreiche ( Zuschauer miteinbeziehende) Webchannel im Kommen, Participation TV gibt einen Überblick über die französischen, spanischen, russischen und jugoslawischen Entwicklungen: Spannend!

In den USA laden Sender wie Current TV und Participatory Media zur Interaktion ein, das RSS-basierte Open Media Network steht für “the future of public tv and radio”. Wer will, kann auf den kostenlosen Speicherplatz des Google Video Upload Programms zurückgreifen, oder den genialen fünf-Dollar-im-Monat Audioblog-Service zurückgreifen, um Audio- und Videobeiträge auf seiner Webseite zu präsentieren.

Alternative Medienmacher publizieren in Our Media, der erste RSS Reader für Videos ist ANT, mobile User greifen auf Mobuzz TV zurück und weil es immer einfacher wird, senden immer mehr Videoblogger ihr Programm aus Garagen, Wohnzimmern und Büros rund um die Uhr und den Globus: Immer vorne dran und in der ersten Reihe!

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