Hat der Teufel Angst vor der Hölle?
8. März 2008
Wunder sind normal. Wenn sie ausbleiben, ist was falsch gelaufen … einer der vielen verbalen Funken, die Micky Remann in seiner Serie “Wege der Heilkunst” im Gespräch mit Arvid Leyh versprühte. Arvid ist Wissenschaftsreporter aus Weimar, einer der produktivsten Podcast-Produzenten (Braincast) und beschäftigt sich vornehmlich mit dem Gehirn. Micky ist Weltbildreisender und Bademeister aus Bad Sulza (gleich gegenüber), beschäftigt sich mit Gott und der Welt und ist der beste unbekannte Schriftsteller Deutschlands.
Und genialer Interviewer, Moderator und Gastgeber dazu, dem es leider an kongenialen Gästen mangelt. Zum Beispiel auf Salve TV, salvete discipuli, vielleicht weil es ein gleichnamiger Sender nur in Weimar und den neuen Bundesländern zugleich halten kann. Nichts gegen ihr Programm und noch weniger gegen Arvid Leyh - solche 2.0 Wissenschaftsjournalisten bräuchten wir zwei Dutzend mehr, doch dieser Post ist ganz dem Gastgeber und Moderator Micky R. gewidmet!
Rehmann, der schon in seinem 1. Somnambulen Salon für die TAZ (nur Anfänger schlafen beim Fernsehen nicht ein …) unter Mangel an aufgeweckten Gästen litt, würde ich am liebsten im Spiegel-Interview sehen. Mit sich selbst, oder wenigstens im Ersten. Zumindest häufiger und am liebsten regelmässig.
Um bei “Wege zur Heilkunst” zu bleiben, meine Wunschgäste sind James Oschmann (Medizin), Stephen Downes (Lernen), Peter Kruse (Quantensprünge), John Seely Brown (Wirtschaft) und Howard Rheingold (alte Zeiten), just to name a few. Gerne auch über Skype, Herr Remann!
P.S.: Die Verwandlung von Arvid Leyh vom Romaniker zum Reduktionisten hängt wahrscheinlich weniger mit dem Umzug von Heidelberg nach Weimar (im geschichtlichen Kontext gesehen) zusammen, er treibt sich einfach zu oft mit der Spektrum der Wissenschaft Gang rum …
SCOPE-Camp am 27. Mai in HH
3. März 2008
Wer zu Scope kommt, kann etwas Besonderes erwarten. Das gilt auch für das Scope-Camp in Hamburg, das ich mit 25-30 freien Plätzen an Trendsetter, change agents und Praktiker aus dem Personal- und HR-Bereich wendet. Angelehnt an die Idee eines BarCamps, kann jeder Teilnehmer eine konkrete Fragestellung mitbringen und präsentieren. Alle gemeinsam wählen dann ein, zwei Fragen aus, die im Laufe des Tages in Arbeitsgruppen ausgeleuchtet werden.
Zu den Besonderheiten und scopetypischen Elementen zählt die mediale Einbindung im Vorfeld und vor Ort. Die Fragestellungen werden vor der Veranstaltung in kurzen Skype-Interviews aufgezeichnet, im Rahmen einer Social Community präsentiert und gerankt.
Zusätzlich werden die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse festhalten, während der Mittagspause in einen Blog stellen und von externen Experten kommentieren lassen … ohne sämtliche Details vorweg zu nehmen: Ziel ist es Zeit und Geld zu sparen, Geist zu akkumulieren und zugleich den Fun Faktor zu steigern. Denn Lernen ist immer an Emotionen gekoppelt …
Ein Blick in die Zukunft
Am 27. Mai haben Sie in Hamburg die Gelegenheit, Teil eines faszinierenden Events zu werden und zu erleben, wie mit guerilla software, gehirngerechten Werkzeugen und virtueller Intelligenz der Output um ein Vielfaches gesteigert werden kann. Wie sich externe Fachleute und hauseigene Spezialisten ressoucenspoarend einbinden lassen, wie Sie von der power of many profitieren können - und wie Brainstrmings der Zukunft aussehen kann.
Kompakt: Informelles Lernen
1. März 2008
Informelles Lernen wird immer wichtiger. Grund genug für uns, sich mit einer Reihe von Expertengesprächen und Interviews (im Rahmen der Scope) damit auseinander zu setzen. Die wichtigsten Clips habe ich in diesem youtube-Player zusammengefasst, die Navigation erfolgt über Thumbnails unten und die Navigationspfeile rechts und links. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber ein geniales Feature von youtube!
So wird das Handy wird zur TV-Station
1. März 2008
Liveblogging und Webcasts vom Laptop aus (siehe Live aus der Halle_02) sind nach unseren ersten Erfahrungen mit Cover it Live, BlogTV und Mogulus in der Realität angekommen. Funktioniert, ist stabil, leicht zu bedienen und die Möglichkeiten sind - speziell, wenn auch längst nicht nur für Trainings - sensationell. Hallo, warum hat das eigentlich keiner gemerkt?
Jetzt ist die portable TV-Anstalt auch noch mobil geworden: Streaming direkt vom Handy aus und wie man unten sieht, in überraschend guter Qualität! Möglich macht das Qik, hier eine Aufnahme von Robin Good, der darüber diesen Artikel geschrieben hat.















