Informelles Lernen
26. Februar 2009
Martin Lindner, der Doyen des digitalen Klimawandels, in einem angeregten Gespräch mit Dicole Oy über informelles Lernen am Arbeitsplatz, Pflichtlektüre und Zitat:
Ich denke, an den Arbeitsplätzen von heute geht es immer weniger darum, sicheres Wissen zu haben. Es geht nicht mehr darum, sich zu erinnern. Es geht nicht mehr um all das Zeug, das Weiterbildungsinstitutionen normaler Weise anbieten, nicht mehr um einfache Information, die “gegeben” wird. Was wir brauchen, ist die Fähigkeit etwas zu präsentieren, Ideen sichtbar zu machen, damit andere Leute schnell etwas damit anfangen können. Eine Konversation, einen Kommunikationsprozess anzustoßen, der dann zu Wissen für alle Beteiligten führt. Auch Geschichten, Metaphern zu verwenden, damit die abstrakten Ideen interessant und ansteckend werden. Es ist unglaublich schwer, eine komplexe Information zuverlässig aus einem Kopf in einen anderen zu bekommen.
Informelles Lernen und Weiterbildung - CHECK.point-elearning.de

Lehrer fragen Lehrer: Schon im 21. Jahrhunder angekommen?
25. Februar 2009
Die Antwort lautet natürlich NEIN und das merkt man schon an der Anzahl bloggender Lehrer. Und weil es mit blossem Nachsitzen längst nicht mehr getan ist und Deutschlands Lehrer mit ihren Kollegen aus Gambia um die gefühlten letzten Plätze kämpfen, ist der 11. März der Tag des digitalen Lernens. Er wurde
“im letzten Jahr erstmals von verschiedenen Organisationen deutschlandweit ausgerufen. Zahlreiche Schulen haben sich daran beteiligt und mit Aktionen und Veranstaltungen Möglichkeiten des digitalen Lernens in der Schule aufgezeigt. In diesem Jahr rufen die digitale Schule Bayern (www.digitale-schule-bayern.de), die Zentralstelle für Unterrichtsmedien (www.zum.de), die Initiative n21 in Niedersachsen (www.n21.de) sowie die E-lisa-academy österreich Schulen in Deutschland und österreich auf, sich am Tag des digitalen Lernens zu beteiligen. Unterstützt wird dieser Tag von Intel und der Successnet AG.”Die Welt von heute ist nicht die Welt von gestern und das Lernen heute ist nicht das Lernen von gestern. Arbeiten mit dem Computer findet sich in fast allen Berufen, Arbeiten mit dem Computer findet sich in nur wenigen Fächern an den Schulen. Kann das so bleiben? Wir meinen nein, denn wir haben die Aufgabe die Schülerinnen und Schüler auf die Welt von heute vorzubereiten. Wir müssen Unterricht und Schule neu denken, denn die Zeit bleibt nicht stehen.” Wie wahr …
















