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Bitte lächeln

16. Januar 2005

Glücklich macht uns selbstbestimmtes Handeln, Kompetenz, die Nähe zu anderen Menschen und Selbstachtung. Weniger glücklich machen Popularität, Einfluss, Geld oder Luxus. Das ist das Ergebnis einer Studie, die (vor einigen Jahren) im “Journal of Personality and Social Psychology” erschien.

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Behind the Scene with the Most Provocative Thinkers

14. Januar 2005

Integral Naked ist eine Radiostation, (digitale) Avantgardgallerie, Meeting Point und Forum für “provokative Denker”. Zahlreiche Audio- und Videointerviews, oft von Ken Wilber geführt, interessante Gesprächspartner aus der Brain/Mind-Szene, auch Esoterisches, aber nie platt oder niveaulos, im Gegenteil! Das multimedial-kommunikative Konzept ist zukunftsweisend, der monatliche Beitrag von 10 Dollar gut angelegt. Etwas ähnliches wünsche ich mir auch für den deutschsprachigen Bereich!

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Doug Rushkoff und die zweite Renaissaince

14. Januar 2005

Douglas Rushkoff ist Autor, Journalist (New York Times, Guardian, Esquire, Time), U.N.-Berater in Medien-Fragen und Professor an der University of New York und Dozent in Harvard. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Medien, Jugfendkultur und Computern und dem Cyberspace (”Cyberia ist der Ort, an den sich ein Geschäftsmann während eines Telefongesprächs begibt, der Ort, den ein schamanischer Krieger erreicht, wenn er seinen Körper verläßt, und der Ort, den ein Acid-House-Tänzer betritt, wenn er die Seligkeit einer Techno-Acid-Trance spürt. Cyberia ist der Ort, auf den die mystischen Lehren jeder Religion, die theoretischen Diskurse jeder Wissenschaft und die wildesten Spekulationen jeder Vorstellungskraft abzielen …”).

Auf der POP!TECH 2004 hielt er einen seiner berüchtigten Vortrag über die Gegenwart als “zweite Renaissaince”, der mich bei meinen täglichen Podcast-Spaziergängen bereits mehrmals faszi- und inspirierte. Klare Empfehlung: Downloaden und anhören, drei Sterne für!

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Top Ten Trends for 2005

28. Dezember 2004

Die zehn Top Trends aus dem amerikanischen Red Herring Magazine, darunter interessante Schlaglichter auf aktelle Entwicklungen aus Mikroenergie, Krisenmanagement, den Tode der Distanz durch VoIP, den Quell ewiger Jugend und … klar eine der fundierteren Trendanalysen für das Neue Jahr.

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“Blog” ist das US-Wort des Jahres 2004

2. Dezember 2004

Für die amerikanischen Wörterbuch-Verleger ist “Blog” a “noun [short for Weblog] (1999) : a Web site that contains an online personal journal with reflections, comments, and often hyperlinks provided by the writer” das Wort des Jahres. Quelle: Das Merriam-Webster´s Word of the Year 2004

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Der Euro-Kreativitäts-Index (EKI)

20. November 2004

Die gute Nachricht: Europa ist kreativitätstechnisch schwer im kommen. Die schlechte: Deutschland gehört zu den Absteigern. Der Reihe nach …

Richard Florida ist überzeugt, dass wir wirtschaftlich und kulturell vor einem grundlegenden Wandel stehen, dem Übergang von der industriellen zur kreativen Ökonomie: In den letzten 20 Jahren ist Kreativität zur treibenden Kraft unserer Wirtschaft geworden, in den hochenetwickelten industriellen gesellschaften arbeiten bereits 25 - 30 Prozent aller Beschäftigten im Kreativsektor - “das heisst in Wissenschaft und Technik, Forschung und Entwicklung, in technologiebasierten Industriezweigen, in Kunst, Musik, Kultur, Ästhetik und Design sowie in den wissensbasierten Berufen der Bereiche Medizin, Finanzwesen und Recht.”

Um diese Entwicklung besser fassen zu können, führen Richard Florida und Irene Tinagli den Kreativitäts-Index ein, auf Europa bezogen den Der Euro-Kreativitäts-Index (EKI), erstmals erwähnt im gdi-impuls 2.04: “Der EKI ist eine kombinierte Skala, die auf den (in Richard Florida und Irene Tinagli, Europa im kreativen Zeitalter, gdi-impuls) beschriebenen Indizes für “Talent”, “Technologie” und “Toleranz” beruht. Der EKI lässt sich gut mit anderen gängigen Indikatoren der Wettbewerbsfähigkeit vergleichen, wir glauben jedoch, dass er eine erhebliche Verbesserung gegenüber diesen Messmethoden darstellt …”

Schweden und Finnland führen den EKI an (und liegen nur knapp hinter den USA), Deutschland erreicht zwar technologisch eine gute Position, hat aber seine historische Spitzenstellung in Sachen Kreativität eingebüsst und zählt auf diesem Sektor klar zu den Absteigern. Womit wir uns in eher zweifelhafter Gesellschaft befinden, denn auch die USA sind dabei, ihre traditionelle Vorreiterrolle einzubüssen: Die Angst vor Einwanderern, dem Fremden und Bösen nimmt zu, restriktive Gesetze schrecken kreativen Köpfe eher ab und lassen sie in andere, europäische Regionen abwandern.

Das Europa der Regionen

In diesem Kontext räumt Richard Florida den Städten und Regionen einen hohen Kreativitäts-Magnetismus ein. Tolerante urbane Zentren mit einem hohen Anteil an Bohemiens, Schwulen, Künstlern und Ausländern (!) bilden den idealen Nährboden für Kreativität und eine blühende Wirtschaft in Folge. Gerade damit tun sich seine Kritiker schwer, befürchten die Ordnungsfanatiker hier eher den Untergang des Abendlandes, repektive den Verfall amerikanischer Werte. Was mich an die Berth-Studie der profitabelsten Unternehmen erinnert, die er Anfang der Neunziger für Kienbaum durchführte. Schon damals waren die Ordnungsfanatiker die grösste Bedrohung für wirtschaftliches Wachstum …

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Surftip: Trendimpulse

20. November 2004

Trendimpulse heisst ein Informationsportal rund um das Thema Trend, ins Leben gerufen von der Trendagentur Kreativphase – Trends und Impulse für Markenwelten … Mit Trendimpulse.de wollen Marketingfachleuten und Kreativprofis aus den Bereichen Design, Mode, Werbung, Fotografie, Film, Interior, Architektur und Medien Einblicke in die Arbeit ihrer Trendberatung ermöglichen und Unternehmen Impulse für eine kreative Zukunft liefern.

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Der “Aufstieg der kreativen Klasse”

16. November 2004

Richard Florida hat zwei Bücher über Kreativität geschrieben, von denen das letzte, laut Harvard Review, zu den wichtigsten Publikationen 2004 gehört. Sein Thema: Der Aufstieg der kreativen Klasse. Sein Fazit: Kreativität braucht urban und national ein ganz bestimmtes Klima. Es geht dabei weniger um das traditionell günstige Geschäftsklima, sondern ein “people clima”, das Menschen stimuliert, anzieht und kräftig durcheinanderwirbelt. Zitat aus dem Magazin des äusserst kreativen Büromöbelherstellers Bene (Österreich):

“Es hat mit den 80er Jahren begonnen und findet zur Zeit beschleunigt statt: der Wechsel vom Zeitalter der Organisationen (1940-1970) zum “Kreativen Zeitalter” - vergleichbar mit kulturellen Revolutionen wie dem Übergang von der Agrargesellschaft der Vorzeit über die Handelsgesellschaft des Mittelalters zur Industriegesellschaft der Neuzeit. Mittelpunkt dieser Umwälzung, die wir alle erleben, sind Millionen von Menschen, deren Arbeitsschwerpunkt eine kreative Tätigkeit ist: die Schaffung “neuer Formen mit ökonomischem Nutzen für die Gesellschaft” – seien dies nun neuartige Produkte, Designs, wissenschaftliche Theorien oder Kunstwerke.

Richard Florida zählt dazu nicht nur “Superkreative” wie Künstler und Wissenschafter, sondern auch Mathematiker, Softwareprogrammierer, Architekten, Designer, in Erziehung, Sport und Unterhaltung tätige Menschen, sowie “kreative Berufstätige” (creative professionals) im Management, Finanzwesen, Rechtswesen, Gesundheitswesen und Vertrieb. Diese sogenannten “creative professionals” wenden kreative Methoden an, verfeinern und verknüpfen diese auf intelligente Weise, und können unter Umständen selbst zu “Superkreativen” werden.” aus: bene. creating identity

Auf der letzten Pop!Tech Conference - The Impact of People on Technology, Oktober 2004, hielt er einen faszinierenden Vortrag über seine Titel und Thesen. Sie stehen auf der Podcast-Seite von ITConversations, Audio and transcripts of Pop!Tech 2004 als MP3 zum Download bereit: Inspirierender Vortrag, absolut horizonterweiternd, also anhören!

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