MMV: MultiMedia Player für Audio & Video
10. November 2004
Der MultiMedia Videoplayer
musste irgendwann kommen. Dieser hier “versteht sich auf die Darstellung von JPEG-Dateien mit bis zu 16 Millionen Pixeln, spielt Videodateien in den Formaten AVI, MOV, DAT und MPG ab, gibt MP3-Dateien wieder und unterstützt das AUDIO-CD-Format, verfügt über einen integrierten Cardreader (CF, MD, SD, MMC, MS, MS Pro, SmartMedia und xD). Verbaut wurde eine 20 Gigabyte 1,8″ Festplatte. Anschluss findet der MMV II per USB 2.0-Verbindung an einen Windows-PC, Linux Rechner (ab Kernel 2.4) oder an einen Mac OS 8.6- bis Mac OS X 10.x-Rechner. Die Batterie versorgt das kleine Wunder bei der Wiedergabe von Audio mit sechs Stunden, beim Abspielen von Videos reicht es für maximal drei Stunden am Stück …” (aus: Apfelgerüchte)
Adam Curry: Podcasting the universe
10. November 2004
3rd BloggerConference, November 6, 2004 at Stanford Law School in Palo Alto, CA, USA. Einer der Referenten war Adam Curry, ehemaliger MTV Moderator und einer der profiliertesten Podcaster (Adam Curry´s Weblog). Die Ankündigung seiner Session auf der BloggerCon ist eine engagierte Beschreibung der Entwicklung und der Möglichkeiten des Podcasting. Warum es hier steht?
Betrachten Sie Podcasting aus der Perspektive des Trainers oder Personalers: Ein zeitversetzt produziertes und auf den Tag, die Stunde versendbares Medium zur Vor- und Nachbereitung einer Lerneinheit! Landet automatisch auf jedem PC, ist per USB Stick auf andere Laptops, MP3 Player oder PC´s übertragbar und überall abzuspielen. Auch via Handy! Das alles mit handelsüblicher Technik, plattformübergreifenden Formate, persönlicher Ansprache, hoher Aktualität und garantierter Aufmerksamkeit, crossmedial vernetzbar und das bei äusserst elastischen Kosten. Podcasting eben … daher und hier im O-Ton:
“Session: Podcasting the universe
About a month ago I tripped over a bootstrap I’d been trying to tie for 5 years.
The promise of a global ‘broadcast network’ has inspired an entire industry of streaming media which has so far failed to effectively compete with the quality and most importantly, the mobility of radio and television.
Radio makes its money during ‘drive time’. This is the period when the audience is in their vehicles commuting to and from work. It’s big business and believe me when I say the NAB is a hundred times more powerful than the RIAA.
Radio is beautifully simple, you send an audio signal into a transmitter, and everyone within range with a cheap and ubiquitous receiver can tune in to the sounds as they are reproduced through the speakers of ther mobile boom-box.
Now shrink that down to pocket size, and you’ve got the iPod. Apple’s very sexy and extremely popular mp3 player
Problem is that Apple, as well as Microsoft and Real Networks are all concentrating on selling you music at 99 cents a pop to fill your iPod with. The rest is up to the felon in you, to rip and download as much as you can in an attempt to make best use of your player’s massive storage.
But radio isn’t just about music.
Next time you’re in the car, give the dial a spin. Check AM too. There’s a lot of talk going on, and it’s not just news and opinionated loudmouths. It’s also the guy who does the local restraunt review, even the DJ who talks over the records half the time, but still informs you about the weekend’s ‘club calendar’ is talk that many listeners appreciate.
Sure, not all talk is interesting, not all topics will be ones you want to hear. Just like music. In that case you switch the station, ’cause you can’t skip ahead in the program. Or can you?
iPod filling station
Once the iPodder project removed the process of clicking, waiting, downloading and transferring an mp3 to a mobile player, the user controlled ‘radio’ was born.
By subscribing to ‘Podcasts’, these audio programs are automatically refreshed and availble to the listener on their terms. It’s the TiVo of radio.
It’s a Weblog!
A weblog gives you complete freedom of expression within the confines of HTML
Podcasting offers complete freedom of expression and freedom of speech.
Speech you create yourself on your pc can be distributed as easily as weblogs using rss and an aggregator. In fact, all of this runs on existing weblog protocols and formats!
Ask not what your podcast can do for you…
So what are we going to do with our shiny new transmitters?
How do we make them work better and reach larger audiences
Can we use them to change the world?
Do we take requests?”
Die Session mit Adam Curry live
Tools für Erstellung von Quiz, Spielen und Tests
9. November 2004
Tests, Spiele und Quizfragen lockern nicht nur Onlinetrainings auf, sie sind auch äusserst beliebt. Wer also Interesse hat, sich autorentechnisch mit diesem interaktiven Element zu beschäftigen: Im e-learning Centre gibt es eine ganze Seite mit Testing, Quizzing, Gaming and Gameshow Tools
Strahlungsarme Kopfhörer und Headsets
8. November 2004
Kopfhörer liegen strahlungstechnisch oft um das Zehnfache über der Obergrenze, die für PCs gilt. Walkmänner, MP3 Player und Headset-Träger (Call center, Internet Telefonie usw.) haben da auf Dauer schlechte Karten, wie die Vergleichsstudie Strahlungseigenschaften von Kopfhörern, Untersuchungen zu elektromagnetischen Strahlungseigenschaften von Kopfhörern und deren EMV-Relevanz, zeigt.
Eine Elektrosmogreduzierung um 60, bzw. 90 Prozent ist machbar, entsprechende Kopfhörer und Headsets gibt es bei Hifine und Umweltanalytik.
Farbenblindheit am Browser simulieren
8. November 2004
Wie sehen Farbenblinde (aller Coleur) Ihre Webseite? Interessante Webseite, um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen. Einfach Ihre URL eingeben und das Onlineprogramm rechnet die entsprechenden Werte aus. Auch wenn ” This tool is still under active development. Some features may not work at all. Documentation has not yet been created. However, you’re welcome to use the tool while I work on it …” es funktioniert beeindruckend. Für ein barrierefreies Netz!

Sagen Bilder mehr als 1000 Worte ?
5. November 2004
Sie hören eine Stimme und denken vielleicht: Schön und gut, doch ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Aber stimmt das wirklich? Sagen Bilder mehr als 1000 Worte? Und wie sieht diese Entwicklung unter neurologischen Gesichtspunkten aus? Gute Fragen für Produzenten multimedialer Lernprogramme, wir haben uns einmal umgesehen.
In dem Buch „New Positioning“ von Jack Trout und Steven Rivkin finden sich einige interessante Anmerkungen zu diesem Thema. Zum Beispiel von Thomas Sticht, einem „renommierten Psychologe, Wissenschaftler und Autor von 95 Artikeln über Kommunikation“:
“Ich ziehe es vor zu glauben, daß ein Wort mehr als tausend Bilder sagt. Wie viele Bilder fallen Ihnen ein, mit denen Ideen vermittelt wurden? Ideen wie Gott, Vertrauenswürdigkeit, Zuverlässigkeit und Liebe. Es ist sehr schwierig, dafür Bilder zu finden. Und deshalb glaube ich, daß ein Wort oft tausend Bilder wert ist:”
Die Psychologin Dr. Elisabeth Loftus von der University of Washington, ist übrigens der gleichen Überzeugung: “Das Ohr ist dem Auge in vielerlei Hinsicht überlegen. Laborexperimente unter kontrollierten Bedingungen haben gezeigt, daß Probanden, die eine Reihe von Wörtem vom Kassettenrecorder hörten oder auf Dias sahen, mehr Wörter behalten konnten, wenn sie diese gehört hatten.
Was Konsumenten sympatischer ist
Laut einer Studie an der Northwestern University lassen sich Verbraucher leichter von einem Produkt überzeugen, wenn dazu eine rein verbale Bolschaft eingesetzt wird. Sie fanden ein Shampoo besser und wollten es eher kaufen, als in einem anderen Fall, in dem die verbale Botschaft mit Bildern kombiniert wird. Die verbale Botschaft alleine scheint eher eine posive Einstellung zum Produkt zu erzeugen.” Dazu noch einmal Dr. Elisabeth Loftus:
Das optische und das akustische Gedächtnis
“Um den Grund dafür zu verstehen, muß man wissen, daß das Gehim im wesentlichen über zwei Möglichkeiten verfügt, um Eindrücke zu speichern: Es gibt das ikonische Gedächtnis für die visuellen Bilder und das Lautgedächtnis, das Hörbilder speichert. Wenn das Auge visuelle Informationen aufnimmt, werden diese fast vollständig im ikonischen Gedächtnis gespeichert, allerdings nur für etwa eine Sekunde. Wenn dagegen das Ohr Informationen aufnimmt, werden diese ebenfalls fast vollständig gespeichert, aber für längere Zeit, nämlich für vier bis fünf Sekunden. Das bedeutet, daß das Lautgedächtnis dauerhafter ist, als das Gedächtnis für visuellen Informationen.”
Neuere Studien
Und tatsächlich, auch neuere Studien konnten zeigen, daß das visuelle Kurzzeitgedächtnis eine ziemlich begrenzte Aufnahmekapazität besitzt. Lediglich drei bis vier Objekte können wir dort zwischenspeichern. Dann schieben wir die Eindrücke entweder ins Langzeitgedächtnis weiter, oder sie werden gelöscht (Jay Todd und René Marois, Vanderbilt Vision Research Center, Nashville).
Das Ohr ist schneller als das Auge
Nicht nur in der Werbung wird darüber nachgedacht, ob in dem einen oder anderen Fall lieber das gedruckte oder das gesprochene Wort eingesetzt werden soll. Dabei gibt es einen großen Unterschied: Das Ohr ist schneller als das Auge.
Tests belegten, daß das menschliche Gehirn in der Lage ist, ein gesprochenes Wort in 140 Millisekunden zu verarbeiten. Für ein gedrucktes Wort dagegen benötigt es 180 Millisekunden. Die Psychologie erklärt diese Verzögerung von 40 Millisekunden damit, daß das Gehirn visuelle Informationen zunächst in Töne übersetzt, um sie zu verstehen.
Hören bleibt länger haften
Doch man hört aber nicht nur schneller als man sieht, das Gehörte bleibt auch länger im Gedächtnis haften. Ein visueller Eindruck verschwindet in einigen Sekunden, falls das Gehirn nicht aktiv wird und das Wesentliche speichert (visuelles Kurzzeitgedächtnis).
Was wir hören, bleibt dagegen vier- bis fünfmal länger im Gedächtnis (daher verlieren wir auch beim Lesen so leicht den Faden): Deshalb können wir dem gesprochenen Wort auch leichter folgen. Es sieht also ganz danach aus, daß es effektiver ist, eine Botschaft zu hören, als sie zu lesen.
Erstens speichert das Gedächtnis die gesprochenen Worte länger, so daß Sie dem Gedankenfluß leichter folgen können. Zweitens verleihen die paraverbalen Signale wie Tonfall, Sprechtempo, Pausen, Betonungen usw. den Worten eine Wirkung, die wir mit einem gedruckten Text alleine nie erreichen.
Denken - ein Prozeß der Klangverarbeitung?
Psychologen haben weiterhin festgestellt, daß Texte beim Lesen zunächst in eine Art gesprochener Sprache codiert werden. Als müßte das Gehirn die gedruckten Worte erst einmal in Sprache umsetzen, bevor es sie versteht. Deshalb bewegen Leseanfänger häufig ihre Lippen, wenn sie lesen. Es gibt also Hinweise, daß sich das Gehirn am Hörsinn orientiert. Denken wäre demnach ein Prozeß der Verarbeitung von Klängen, weniger von Bildern.
Videosendungen selbst produzieren
5. November 2004
Es gibt geniale Software und Guerilla-Tools. Letztere sind nicht nur genial, sondern auch simpel in der Bedienung und preiswert in der Anschaffung. Videocue und Wirecast sind zwei Guerilla-Tools, die für eine Handvoll Dollar ein ganzes TV-Studio ersetzen. Sie sind für Macs erhältlich, was für Laien eher von Vorteil ist …
Videocue (Mac)
Mit Videocue können Sie einen Beitrag vom Teleprompter (auf dem Laptop) ablesen, die Webcam zeichnet Ihr Gesicht auf, unterbrochen höchstens von Bildern, die Sie an der entsprechenden Stelle in Ihrem Manuskript abgelegt haben. Beides wird dann live gesendet, Untertitel inclusive haben Sie ein perfektes Ministudio auf dem Schreibtisch! Es eignet sich für Live-Seminare und Aufzeichnungen (on demand), befähigt Trainier und Unternehmen als Webcaster aufzutreten und eignet sich auch für Laien (100 Dollar).
Wirecast (Mac)
Ebenfalls von Varasoft kommt das Programm Wirecast, das ebenfalls für streaming von Live-Seminare geeignet ist, die Palette aber noch um weitere Features und Möglichkeiten erweitert. Sie können mehrere Kameras kombinieren, Videountertitel und 3D Grafiken aus der umfangreichen Bibliothek einblenden, es ist für reibungslose Kooperation mit Apple Keynote Speaker und dem Streaming Server optimiert und so weiter (400 Dollar).
Live Channel Pro (Mac)
Professioneller und umfangreicher kommt nur noch Live Channel Pro daher, das mobile TV-Studio für den Mac - für weniger als 1.00 Dollar. Unglaublich, vor fünf Jahren hätte das Paket mehr als 100.000 Dollar gekostet! Alle drei Anwendungen sind ein ideales Werkzeug für Training, Aus- und Weiterbildung. Selbst wenn man professionelle Hilfe für Einrichtung und Erklärung hinzuzieht - das Preis/Leistungsverhältnis ist unschlagbar!
Camtasia Studio (Windows)
Gut für (den Einstieg) ins onlinegestützte Lernen: Das Camtasia Studio für den Laptop. O-Ton TechSmith: “Keine Multimedia-Expertise nötig, um Bildschirm-Aktionen aufzunehmen und zu vertonen, Video- und Audioclips zu bearbeiten, Interaktivität und Callouts zu ergänzen, die Ergebnisse in allen populären Videoformaten (Quicktime, Real, Windows Media, Flash) auszuliefern, inclusiv Menüs für CD und Webweitergabe …” - und das alles für 300 Euro!
Links:
Varasoft, Hersteller von Videocue und Wirecast
Varasoft
Live Channel Pro
Channelstorm
TechSmith
Camtasia Studio
Global Access: Audioblogs
4. November 2004
Was Blogs sind (zum Beispiel diese Seite), ist inzwischen bekannt. Auch ihre wachsende Rolle als Publikationsplattform in Gesellschaft, Kultur und Politik angeht. Das akustische Pendant sind Audioblogs. Genial einfach ist der 5 Dollar/Monat-Service von Audioblog. MP3 Files publizieren gehört dazu (wird via Flash abgespielt), doch der Clou ist die Handyfunktion. Einfach anrufen, und Ihr Anruf wird automatisch als Audiofile eingefügt. So machen Sie Ihr Handy zum mobilen Sendestudio: Audioblog.com
Podcasting - Internetradio für Unternehmen und Trainer
4. November 2004
Podcasting ist eine Mischung aus iPod (dem MP3 Player von Apple) und webcasting (im Intenet senden). Gehört, gesehen und gestreamt werden meistens Audiobeiträge, ein kostenloser Programm lädt die abonnierten Sendungen im Hintergrund auf den PC. Abends lädt man sich die besten Beiträge auf dem MP3 Player, um sie dann auf der Heimfahrt oder beim Joggen in Ruhe anzuhören. Podcasting ist eine personalisierte Radiosendungen, ein überaus preiswertes Kommunikationsmedium für Trainer und Unternehmen … Diese können Podcasting dazu nutzen, personalisierte Sendungen für bestimmte Nutzergruppen praktisch ohne Streuverlust direkt auf den MP3 Player zu senden. Das können Infos über neue Produkte und Services sein, Mitteilungen an den Aussendienst, Unternehmensnachrichten, oder trainerseitig: Kurze Audiobeiträge, um Seminarinhalte aufzufrischen, zu ergänzen, bis hin zum kompletten Audioseminar: Nichts ist unmöglich.
Die iPod-Szene ist in wenigen Monaten förmlich explodiert, in den USA gibt es von den täglichen Technikshows, über Politshows, Promoplattformen bis zu den unzähligen (bisweilen auch unerträglichen) Audiotagebüchern jede Menge Neues auf die Ohren. Und für die Augen: Dutzende aktueller Videos können Sie - direkt aus den Staaten - Minuten später auf dem heimischen PC ansehen. Während des US-Wahlkampfes war die Szene einer der besten Infoquellen! Janko Röttgers in der “Frankfurter Rundschau”:
“… Podcaster produzieren Sendungen im heimischen Wohnzimmer und wenden sich über das Internet an ein weltweites Publikum. Der Clou: Niemand muss ihre Shows zu festen Ausstrahlungsterminen am heimischen PC hören. Sobald eine neue Sendung online ist, wird sie mit frei verfügbaren Programmen automatisch auf den iPod heruntergeladen. Currys Daily Source Code betitelte Sendung ist eine amüsante Mischung aus Podcasting-News, Musik und Smalltalk. Andere Sendungen beschäftigen sich mit Fotografie, Urheberrecht oder Neuigkeiten rund um das freie Betriebssystem Linux. Die Zahl der Sendungen wächst rasant: Mitte September gab es nur eine Hand voll Podcaster. Mittlerweile sind mehr als 100 regelmäßige Sendungen im Netz verfügbar. “Uns Konsumenten wurde eingebläut, dass wir unsere MP3-Player nur mit unseren CD oder gekauften Musik-Downloads füllen können”, erklärt Curry. Das sei aber längst nicht alles. “In Wirklichkeit kann man darauf jede Art von Audio-Dateien übertragen. Shows, Vorlesungen, Wettervorhersagen, Liebesbriefe - wie bei Weblogs sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt …”















