Die Internet-Strukturdaten 2007
24. April 2007
24. 04. 2007 - Electronic Commerce Info Net (ECIN): “Der Trend hält an: Die Deutschen gehen auch im ersten Quartal 2007 mehr ins Netz – und zwar sind es insgesamt 61 Prozent. Das hält die Forschungsgruppe Wahlen Online (FGW Online) fest und betont aber, dass diese Ergebnisse auf Schätzungen der realen Nutzung basieren und nicht wie bisher auf einer Berechnung nach Internetzugängen. Häufigste Zugangsart ist die DSL-Verbindung, die von 48 Prozent im ersten Quartal 2006 auf 54 Prozent in 2007 zulegen konnte. 25 Prozent gehen mit ISDN online und immerhin noch 13 Prozent wagen den Gang ins Netz per Modem.
Die Kluft der Nutzung bei den Geschlechtern hat sich, den Zahlen der FGW Online zufolge, ausgeweitet. So sind 70 Prozent der Männer Online-Nutzer und nur 52 Prozent Frauen. Auch bei anderen Ungleichgewichten in der Nutzung sind keine Überraschungen zu erwarten: Der Anteil der Nutzer ist in den alten Bundesländern mit 63 Prozent weiterhin höher als in den neuen mit 53 Prozent. Die älteren Nutzer sind ebenfalls weiterhin unterrepräsentiert: Menschen ab 60 Jahren nutzten nur zu 23 Prozent das Internet, obwohl 34 Prozent im Haushalt über einen Internet-Zugang verfügten. Und formale Voraussetzung bleibt auch weiterhin der Bildungsgrad der Nutzer: Je höher dieser ausfällt, umso affiner ist auch die Haltung zum Netz. Dasselbe gilt für den formalen Berufsabschluss.
Schaut man in den Bereich eCommerce so lässt sich feststellen, dass 34 Prozent der Deutschen bereits ihren Urlaub, eine Fahrkarte oder einen Flug online gebucht haben. 79 Prozent der Internet-Nutzer stellten online Preisvergleiche an, 66 Prozent kauften Produkte und Dienstleistungen über das Internet und 52 Prozent wickelten ihre Bankgeschäfte online ab.”
















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