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Informelles Lernen

26. Februar 2009

Martin Lindner, der Doyen des digitalen Klimawandels, in einem angeregten Gespräch mit Dicole Oy über informelles Lernen am Arbeitsplatz, Pflichtlektüre und Zitat:

Ich denke, an den Arbeitsplätzen von heute geht es immer weniger darum, sicheres Wissen zu haben. Es geht nicht mehr darum, sich zu erinnern. Es geht nicht mehr um all das Zeug, das Weiterbildungsinstitutionen normaler Weise anbieten, nicht mehr um einfache Information, die “gegeben” wird. Was wir brauchen, ist die Fähigkeit etwas zu präsentieren, Ideen sichtbar zu machen, damit andere Leute schnell etwas damit anfangen können. Eine Konversation, einen Kommunikationsprozess anzustoßen, der dann zu Wissen für alle Beteiligten führt. Auch Geschichten, Metaphern zu verwenden, damit die abstrakten Ideen interessant und ansteckend werden. Es ist unglaublich schwer, eine komplexe Information zuverlässig aus einem Kopf in einen anderen zu bekommen.
Informelles Lernen und Weiterbildung - CHECK.point-elearning.de

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Kommentare

3 Kommentare zu “Informelles Lernen”

    Hannes70 am 7. Februar 2011 09:19

    Danke für den Hinweis und weiter viel Erfolg mit checkpoint-elearning.

    Punisher am 25. September 2011 02:03

    Die aufgestellte These klingt durchaus schlüssig. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich komplexe Themen besonders gut mit einfachen, teils absolut trivialen Beispielen erklären lassen. Wenn der Grundgedanke dann erst einmal rübergekommen ist, dann klappt meist auch der Rest.

    Kartenleger am 5. Dezember 2011 17:19

    Da ist viel wahres dran

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