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Panasonic stellt erstes Smartphone vor

23. November 2004

Es wurde auch Zeit, schliesslich wartet das grösste europpäische Bankabenteuer seit dem zweiten Weltkrieg (UMTS) händeringend auf seine Refinanzierung. Die ist ebenso überfällig wie die seit langem angekündigten Smartphones. Wie heise online schreibt, hat Panasonic Mobile Communications “in Cannes auf dem 3GSM World Congress sein erstes Smartphone für GSM-Netze, das Modell X700, vorgestellt. Das kompakte Handy mit VGA-Kamera und Video-Funktion arbeitet mit dem Symbian-Betriebssystem und Nokias Serie-60-Benutzerschnittstelle. Als erstes Serie-60-Smartphone hat es einen Schacht für Speicherkärtchen im miniSD-Format (miniSDs sind etwa halb so groß wie herkömmliche SD-Cards; Panasonic will Kapazitäten von 32, 64 und 128 MByte anbieten).

Wie andere Smartphones so kann das X700 auch mit Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumenten umgehen. Neben den üblichen Organizer- und Kommunikationsanwendungen für E-Mail und Web-Browsing ist auch eine Grafikanwendung zur Bearbeitung von Fotos enthalten — alternativ könne man die Bilder via MMS verschicken oder zur Bearbeitung oder Archivierung drahtlos per Bluetooth-Funk zum PC übertragen. Das Gerät kommt in Europa voraussichtlich im Herbst 2004 auf den Markt, den Preis nannte Panasonic nicht (heise online).”

Für training on the spot, Firmenfunk, Aussendienst und zahlreiche Aus- und Weiterbildungs-Massnahmen öffnen die Smartphones ein attraktives, zukunftsträchtiges Feld. Auch wenn es zunächst wahrscheinlich viel zu teuer (und in der ersten Runde nur für grosse Firmen interessant) sein dürfte, auch die real existierenden Sprachdienste ermöglichen interessante Applikationen jenseits der üblichen Anrufe und SMS: Watch out!

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